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Ernst Toller
* 1. 12. 1893 in Samotschin, Provinz Posen; † 22. 5. 1939 in New York (Selbstmord)

Schriftsteller, Politiker, 1919 Führer der Münchner Räterepublik, 1919–24 Festungshaft, 1920–32 Mitarbeiter »Weltbühne« (50 Beiträge), 1933 Emigration Schweiz, ausbürgert am 23. 8. 1933, 1935 Großbritannien, 1936 USA.

Werke (Auswahl)

Die Wandlung. Potsdam 1919

Masse Mensch. Ein Stück aus der sozialen Revolution des 20. Jahrhunderts. Potsdam 1920

Die Maschinenstürmer. Ein Drama aus der Zeit der Ludditenbewegung in England in fünf Akten und einem Vorspiel. Leipzig 1922

Der deutsche Hinkemann. Eine Tragödie in drei Akten. Potsdam 1923

Das Schwalbenbuch. Potsdam 1924

Justizerlebnisse. Berlin 1927

Hoppla, wir leben. Potsdam 1927

Feuer aus den Kesseln. Historisches Schauspiel. Berlin 1930

Die blinde Göttin. Berlin 1933

Eine Jugend in Deutschland. Amsterdam 1936

Briefe aus dem Gefängnis. Amsterdam 1935

Pastor Hall. London 1939

Literatur

Wolfgang Frühwald, John M. Spalek (Hg.): Der Fall Toller: Kommentar und Materialien. München 1979

Dieter Distl: Ernst Toller. Eine politische Biographie. Schrobenhausen 1993

Richard Dove: Ernst Toller. Ein Leben in Deutschland. München 1993

Werner Fuld, Albert Ostermaier (Hg.): Die Göttin und ihr Sozialist. Christiane Grautoff - ihr Leben mit Ernst Toller. Bonn 1996

Wolfgang Rothe: Ernst Toller in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek 1996

Links

de.wikipedia.org/wiki/Ernst Toller